Malreisen und Kunstunterricht


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Fortbildungs-Seminare

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Seminare für: Mütter und Väter, Tagesmütter, ErzieherInnen und Interessierte

Kreativitätsförderung bei Vorschulkindern

  • Wie fördere ich die Kreativitätsentwicklung von Kindern und warum ist Kreativförderung gerade bei Kleinstkindern so wichtig?
  • Wo liegt meine eigene Kreativität, was ist damit seit meiner Kindheit geschehen,wie kann ich sie wieder beleben und wie kann ich sie weitergeben?
  • Praktische Übungen und Angebote an das Kind.

Ästhetische Bildung
als Fortbildung für ErzieherInnen
Ästhetische Bildung bedeutet, dem Kind nahezubringen, was ihm an sich viel näher liegt als jedem Erwachsenen: Es geht darum, es elementare Sinneseindrücke erleben zu lassen, ohne es in irgendeine Richtung hin zu beeinflussen.

Ich gebe Anregungen, wie Ästhetische Bildung im Ablauf eines Tages in der Kindertagesstätte praktiziert werden kann. Im Rollenspiel werden Situationen konstruiert und konkretisieren. Weitere Themen werden kulturellen Einflüsse und die ästhetische Bildung hinsichtlich der Sprache und Ausdrucksfähigkeit sowie die ästhetische Manipulation sein.

Benachteiligung vom linkshändigen Kind

  • Wie vermeide ich Entwicklungsfehler bei einem

linkshändigen Kind?

  • Wie hängt die Bevorzugung der linken Hand mit möglichen Schwierigkeiten beim Schreiben, Lesen und Rechnen zusammen?
  • Gibt es immer noch Vorurteile und Ignoranz dem Linkshänder gegenüber?
  • Wie kann ich helfen?





Kreativ-Förderung bei Kindern

Kreativität ist Ideenreichtum

Kreativität ist, Ideen zu Lösungen aus dem eigenen unendlichen Fundus aus persönlichen Erfahrungen zu finden. Es ist die Abrufbarkeit dieser Erinnerungen.

Kreativität bereichert das Leben, befriedigt, erfüllt, dehnt sich auf alle Lebens- und Lernbereiche aus und erleichtert das Verarbeiten von Lernstoffen.
Kreativität vervollständigt die Logik und fördert die Intelligenz.

Bedeutung von Kreativen Fähigkeiten in Schule und Beruf

Im Schulalltag und später im Berufsleben sind Fähigkeiten im logischen, verbalen und mathematischen Bereich gefragt. Der nonverbale, assoziative und ganzheitlich denkende Bereich, der in der Regel in der rechten Hirnhälfte lokalisiert ist, kommt dabei manchmal zu kurz. Nur wenn beide Bereiche und beide Hirnhälften kombiniert werden, können optimale Lösungen entstehen. Beteiligt sind letztlich beide Hirnhälften.
Da die kreativen Denkprozesse weitgehend unbewusst ablaufen, werden kreative Einfälle oft als Eingebung oder Inspiration bezeichnet Im kreativen Schaffensprozess tritt oft ein besonderer Bewusstseinszustand -eine Trance- auf, der als Floating (Fließen) bezeichnet wird und meist mit einem vorübergehenden Verlust des Zeitbewusstseins einhergeht. Dieser Zustand ist zugleich konzentriert und auflösend. Kreative Denkprozesse können auch im Schlaf ablaufen.
Der kreative Entfaltungswunsch ist besonders in jungen Jahren ausgeprägt und wird später zunehmend durch wissensbezogene, logische Fähigkeiten ersetzt. Kreativität kann aber durch Übung bis ins hohe Alter erhalten bleiben. Andererseits kann jedoch diese kreative Begabung auch durch eine einseitig auf Wissen orientierte Erziehung und Bildung überlagert werden.
Dem Schulsystemen wird vorgeworfen sich viel zu viel auf Wissenserwerb zu konzentrieren und damit viel zur frühzeitigen Verkümmerung von Kreativität beizutragen. Neue Lehrmethoden kombinieren deshalb den klassischen Wissensbereich mit freien, assoziativen Unterrichtsmethoden. Der kreative Denkprozess kann durch Kreativerziehung gefördert und beschleunigt werden.
Aus meiner eigenen Erfahrung als Kind habe ich gelernt, wie stark ich mich beim Malen in der Schule wie in keinem anderen Fach konzentrieren konnte. Aber auch das Experimentieren und Erforschen in der Natur (z.B. Hütten aus Weiden, Zweigen und Brettern bauen) machte mir ausgesprochen viel Spaß. Das hat mich selbstbewusst und mutig gemacht.

Ziele und Werte von Kreativer Förderung

Die Aufgabe einer Mutter oder Tagesmutter sollte sein, Kinder anzuregen und zu ermutigen und ihnen die Freude am Entdecken und Ausprobieren zu vermitteln. Sie sollte ihnen Möglichkeiten zum Ausleben ihres Potentials verschaffen und ihren künstlerischen Horizont erweitern.
Das heißt:

  • immer Malmaterial zur Verfügung haben, alte Tapeten, einseitig bedrucktes Computerpapier, Papier von der Rolle(Ikea, Kinderabteilung)
  • Bleistifte, Kreiden, Tusche, Buntstifte, Filzstifte.
  • wann immer das Kind malt und sich "versengt", möglichst Störungen und Unterbrechungen vermeiden. Erst wenn das Kind sich selbst unterbricht und zu ihnen kommt, auf das Gemalte eingehen.
  • immer positiv auf das Gemalte reagieren. Loben, Fragen stellen, Details bemerken und das Kind berühren.
  • Bei ungewöhnlichen Ideen beim Basteln, Malen und Spielen nicht gleich verbiete, sondern erst prüfen, ob das Kind es nicht doch ausprobieren darf, solange es sich selbst oder andere nicht gefährdet oder etwas Wichtiges kaputt macht. Das Kind kann anders keine Erfahrungen sammeln.



Das Kind in ungefährlichen Situationen alleine lassen, oder aus Entfernung im Auge behalten. Nichts ist schöner, als etwas alleine für sich zu entdecken und es später erzählen zu können!
Denken sie immer wieder an ihre eigene Kindheit zurück und an das, was sie nicht durften, was sie durften und was ihnen besondere Freude bereitet hat.

Aus Kindern sollen optimistische, wissbegierige und lernfreudige Schüler und Erwachsene werden. Dieses sollte die Mutter/Tagesmutter durch authentisches Vorleben ihrer Lebens- und Lerneinstellung erreichen. Sie weckt das Interesse der Kinder durch ihre eigene Ernsthaftigkeit Ihrer Arbeit gegenüber und ihre Begeisterung dabei.

Langfristige Ziele:

Der Kreativität im Alltag, ob bewusst oder unbewusst, muss mehr Raum geben werden. Kinder sollen dem Leben assoziativ, ideenreich, humorvoll und optimistisch begegnen. Sie sollen mutig sein, ihre Ideen zu äußern, und sie sollten in der Lage sein, Dinge zu Ende zu bringen.


Formen kreativer Förderung

Musikunterricht, Werken und Kunstunterricht beanspruchen die Schüler anders als Sprach- und Mathematikunterricht. Im Wechsel macht das eine offen für das andere. Unterschiedliche Bereiche des Gehirns werden gefordert.
Mein Ziel ist es, dass Kinder Kreativität in jeder Situation des Lebens einsetzen können. Dieses geschieht sowohl bewusst als auch unbewusst. Kreativität erhöht die Bandbreite der Lösungsmöglichkeiten im Schulalltag, im Beruf und im Privatem. Ich möchte die Kreativität der Kinder bewahren und fördern.
Um einen abgerissenen Schnürsenkel zu ersetzen kann man ihn reparieren (knoten) oder mit einem Grashalm, einen Draht oder einer Büroklammer ersetzen. Das ist kreativ.
Um eine Mathematikaufgabe zu lösen, kann man sie sich als Textaufgabe vorstellen oder Steinchen und Streichhölzer verwenden, um sich die Aufgabe bildhaft vorstellen zu können.

Inhalte kreativer Förderung

Spielerisch werden die Kinder an unterschiedliche Materialien wie Knete, Malzeug, Fingerfarben und Naturmaterialien herangeführt.

Wenn möglich, geht die Mutter/Tagesmutter mit den Kindern ins Freie und mache Naturstudien oder Bewegungsstudien.

Kinder brauchen große Formate. Wann immer es geht, sollten sie auf großem Papier, an der Tafel oder auf dem Straßenpflaster (Bürgersteig) malen können. Dabei wird der ganze Körper in den Malprozess mit einbezogen, und das Kind kann besser Gefühle und Bewegungen zum Ausdruck bringen.
Menschen und Tiere werden beobachtet, beschrieben und gemalt.
Die Regeln der Perspektive werden durch das genaue Betrachten von Häuser und Straßen vermittelt. Dadurch wird die Wahrnehmungsfähigkeit eingeübt.

Unterricht im Freien erfordert ein besonders hohes Maß an Disziplin und Konzentration. Er schult die Beobachtungsgabe und den Spaß an Bewegung.
Lob ist eins der wichtigsten Erziehungsmittel.
Aber nur ehrliches, persönliches Lob wird von den Kindern angenommen. Dabei sollte auch auf die Anstrengung eingegangen werden, die dazu nötig war, die Arbeit herzustellen, und nicht nur auf das Ergebnis.

Die Mutter/Tagesmutter sollte sich auf Einzelheiten des gemalten Bildes beziehen und sagen, was ihr genau daran gefällt. Dabei schaue sie das Kind an.
Bitte keine versteckte Kritik in eine Bemerkung einbauen, wie etwa: "Das kannst Du aber sonst besser".

Rumalbern ist erlaubt!
Nur wer auch rumalbern darf, kommt auf gute Ideen!



“Ästhetische Bildung“
Ein Seminar für ErzieherInnen

„Ästhetische Bildung“ - das klingt erst einmal eher abschreckend. „Ästhetisch“ klingt nach abgespreiztem kleinen Finger an der Teetasse, „Bildung“ nach Langeweile und Pflicht. Dabei ist Ä.B. durchaus keine komplizierte, hochgestochene Angelegenheit.
Sie Ä.B. Kultivierung der Sinneswahrnehmung, und schon haben Sie es. Musik, Malerei und Schauspiel, aber auch Bewegung, Sprache und Text - alle diese Bereiche können erlernt, trainiert und kultiviert werden. Kinder haben im Gegensatz zu Erwachsenen/Verwachsenen oft - aber längst nicht selbstverständlich - einen leichteren Zugang zu Kunst und Kultur. ErzieherInnen können und sollten sie dabei unterstützen. Ä.B. erfordert Spontaneität, Kreativität, Mut, Selbstbewusstsein und vor allen Dingen Freude am eigenen Tun und Spüren.




Der Erwachsenen ist es, Bereitschaft und Wahrnehmung des Kindes für Schönheit, Klang, Ausdruck und Ausgewogenheit zu wecken. Das Beispiel der ErzieherIn, ihr Umgang mit ästhetischen Prozessen, spornt am meisten an. Wenn sie beispielsweise ein Papier zerknüllt oder zerreißt, kann sie die Kinder die Augen schließen lassen und sie auf das Geräusch aufmerksam machen. Noch besser: Sie stellt lediglich Materialien zur Verfügung und lässt die Kinder selber mit Klang, Geruch und Haptik experimentieren.Seminar werden uns praktische Erfahrungen wieder in jene längst vergangene Zeit zurückführen, in der wir beim Spielen und Experimentieren ganz selbstverständlich den „Flow“ erlebten. Dabei werden wir Beispiele für das Wahrnehmungstraining kennen lernen vorstellen, die sich gut in den Kita-Alltag integrieren lassen.



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